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21. Frühstückstreff am 21.06.2016

Der 21. Frühstückstreff stand in der Troisdorfer Stadthalle unter dem Motto „Potentiale entdecken - weibliche Fachkräfte entwickeln – Förderprogramme nutzen!“.  

Anita Halft, Projektleiterin des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg, das auch die Themenverantwortung für das Handlungsfeld III „Zukunft mit Frauen gestalten“ hat, begrüßte die früh aufgestandenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Eine frohe Botschaft sei, dass 20 Prozent der berufstätigen Frauen in der Region eine akademische Ausbildung hätten, was den Spitzenplatz in NRW bedeutet. Gleichzeitig seien aber auch über 5000 Frauen langzeitarbeitslos. Nicht selten führten fehlende Rahmenbedingungen, wie passende Kinderbetreuung bzw. Aufgaben in der Familie zu einer Reduzierung oder auch Aufgabe der Erwerbstätigkeit. Hier gebe es ein bisher nicht genutztes Potential - einen Schatz, den es für die Unternehmen der Region zu heben gelte.

Wie dies mit Bundes- und Landesförderungen erfolgreich geschehen kann, wurde an den nachfolgenden Praxisbeispielen lebhaft vorgestellt.

Alexandra Wachendorfer, Inhaberin ar priori, interviewte drei engagierte Chefinnen, die in den Themenfeldern „Lohnkostenzuschüsse“, „Potentialberatung“ und „Weiterbildung“ entsprechende Fördermittel in Anspruch genommen hatten.
Ob zur Einstellung von Langzeitarbeitslosen, zur Neuausrichtung von unternehmensinternen Prozessen oder zur Ermöglichung von Ausbildungsabschlüssen – in allen drei Fällen waren die gesammelten Erfahrungen durchweg positiv.

Es wurde zum Beispiel berichtet, welche Motivation die Beschäftigten im Verlauf einer geförderten Beratung in einer Zahnarztpraxis an den Tag legten, um Abläufe zu modernisieren und zu optimieren – mit dem Ergebnis, dass letztlich sogar zusätzliches Personal eingestellt werden konnte.

Bei Pflegedienstleistern ist eine Quote von ausgebildeten Fachkräften vorgeschrieben. Mithilfe des Förderprogramms WeGebAU konnte in der beispielgebenden Seniorenresidenz bereits drei Frauen eine geförderte Berufsausbildung ermöglicht werden.
Und was besonders zählt: Es entstehen ihnen in dieser Zeit keine finanziellen Einbußen.

Eine Bonner Gaststätte nutzte das ESF-Bundesprogramm zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit, um eine zusätzliche Fachkraft einzustellen. Durchschnittlich 42 Prozent des Gehalts erhält die Gaststätte als Zuschuss über zwei Jahre. Die Fachkraft wird während dieser Zeit zusätzlich begleitend gecoacht, so dass anfängliche Herausforderungen gemeinschaftlich gelöst werden können. Natürlich ist das Interesse groß die Fachkräfte auch langfristig ans Unternehmen zu binden.

Besonders lobenswert empfanden die Unternehmerinnen die umfangreiche Unterstützung durch die zuständigen Institutionen wie Arbeitsagentur, Jobcenter und Regionalagentur. Neben dem finanziellen Nutzen war allen die unkomplizierte Handhabung der Förderprogramme sowie die Entlastung bei der Bewältigung der Bürokratie besonders wichtig.

Und ein weiterer gemeinsamer Aspekt war aus allen drei Interviews deutlich herauszuhören:

Allen drei Führungskräften ist es wichtig, im Team die Herausforderungen bei der Arbeitsorganisation und –erledigung sowie der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu meistern.
Wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wertschätzend in die Unternehmensentwicklung eingebunden werden, werden die Unternehmen mit überdurchschnittlichen Betriebszugehörigkeitszeiten belohnt.

Bei einem kleinen Imbiss bestand anschließen die Möglichkeit, sich an Beratungsinseln von den Fachexperten zu den jeweiligen Förderprogrammen beraten zu lassen oder sich zu vernetzen.

Die dabei entwickelten Impulse zur weiteren Bekanntmachung der Förderprogramme wurden zum Ende der Veranstaltung gesammelt und gehen in die weitere Projektentwicklung ein.

Zum Abschluss durften die Anwesenden eine „Fördertüte“ mitnehmen, die Flyer zu den vorgestellten und weiteren Förderprogrammen enthielt.

Diese stehen hier auch zum Download zur Verfügung.

 

Inhalt der "Fördertüte":

Lohnkostenzuschüsse

ESF-Bundesprogramm zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit hier

Eingliederungszuschuss hier

 

Beratungsprogramme für Unternehmen

Potentialberatung hier

unternehmensWert:Mensch hier

 

Qualifizierung und Weiterbildung

WeGebAU hier

Bildungsscheck hier

Bildungsprämie hier

Beratung zur beruflichen Entwicklung hier 

Lernet hier

 

Netzwerk familienbewusste Unternehmen hier

Mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds