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14. Frühstückstreffen am 02.12.2014 im Bezirksrathaus Bad Godesberg

Am 02. Dezember 2014 fand im Bad Godesberger Rathaus das 14. Frühstückstreffen des Arbeitskreises „Internationales und Integration“ zum Thema Mobilität und Bildung als Erfolgsfaktor im Berufsleben von Migrantinnen und Migranten?“ statt.

Die Themenverantwortliche dieses Handlungsfeldes, die Bonner Wirtschaftsförderin Victoria Appelbe, und Martina Schönborn-Waldorf, Leiterin der Regionalagentur Bonn/Rhein-Sieg, begrüßten die Teilnehmenden.

Zum Start stellte Angelika Zilles vom Ausländeramt der Stadt Bonn ihren Arbeitsbereich „Ansprechstelle für internationale Einrichtungen in Bonn in ausländerrechtlichen Fragen“ vor. Die Ansprechstelle betreut rund 160 Nichtregierungsorganisationen, 18 Einrichtungen der Vereinigten Nationen, zahlreiche international tätige Unternehmen und Organisationen sowie Hochschul-, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und Bonner Sportvereine. Sie berät und unterstützt Institutionen und Organisationen und deren ausländischen Beschäftigten sowie der Familienangehörigen. Diese zentrale Stelle bietet einen festen Ansprechpartner, der bei der Erledigung aller ausländerrechtlichen Formalitäten umfassende Hilfe bietet, sowie eng mit städtischen und staatlichen Stellen zusammenarbeitet.

Anschließend referierte Prof. Dr. Markus Ottersbach von der Fachhochschule Köln zum Thema „Mobilität und Migration: Eine überkommene Unterscheidung“. Er machte darauf aufmerksam, dass Migration und Mobilität oft unterschiedlich wahrgenommen werden. Er sprach über Bildungs- und Anerkennungsproblematiken und dass es wichtig ist, sich weiter mit der Thematik zu beschäftigen.

Danach sprach Annette Döhner vom Bildungswerk für Friedensarbeit Bonn und IQ-Netzwerk NRW zum Thema „Sprache als Schlüsselkompetenz - die Modellprojekte komma NRW und SPRUNQ“. „Nicht verstehen ist wie blind sein“ äußerte sie und macht darauf aufmerksam wie wichtig die Sprache als Schlüssel sei und das Sprache viel ermöglicht. Das Ziel ist es, die Arbeitsmarktchancen von erwachsenen Migrantinnen und Migranten in Deutschland zu verbessern. Dazu wird in den Modellprojekten die Sprache direkt am Arbeitsplatz geübt. Ein starker Handlungsbezug und die sehr individuelle Spracharbeit an authentischen Materialien, mit denen die Lernenden täglich zu tun haben, führen zu schnellen Lernerfolgen. Ein Ort, an dem das Projekt stattfindet, ist das Seniorenzentrum Wilhelmine Lübke Haus in Bonn. Michael Masson, Wohnbereichsleiter im Wilhelmine Lübke Haus, ist auch zuständig für Aus-, Fort- und Weiterbildung und stellte seine positiven Erfahrungen mit dem Projekt dar. Auch wenn die Freistellung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Fortbildung eine Belastung darstelle, werde diese Art der berufsbezogenen Sprachförderung weiter fortgeführt – zumal alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – nicht nur die Teilnehmenden – begeistert sind.

Im Anschluss tauschten sich die Anwesenden in kleinen Gruppen in entspannter Atmosphäre aus und entwickelten Anmerkungen und Empfehlungen, die dann Plenum zusammengetragen wurden.