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17. Frühstückstreff am 27.05.2015

„Allen jungen Menschen eine Chance geben! Berufliche Integration junger Flüchtlinge“ mit diesem Motto hatten das Bündnis für Fachkräfte und die Themenverantwortlichen des Handlungsfeldes VI, Manfred Kusserow, Agentur für Arbeit Bonn und Jürgen Hindenberg, IHK Bonn, ein interessiertes, multidisziplinäres Fachpublikum zum Frühstück eingeladen.

Manfred Kusserow und Herr Rahim Öztürker, Vorsitzender des Integrationsrates der Bundesstadt Bonn begrüßten die Teilnehmenden, bevor Martina Schönborn-Waldorf von der Regionalagentur Bonn/Rhein-Sieg in die Moderation des Frühstückstreffs einstieg.

Die anschließenden Fachimpulse gaben einen guten Überblick darüber wie es gelingen kann, jungen Flüchtlingen eine Perspektive aufzuzeigen, sich in Deutschland eine berufliche Zukunft aufzubauen.

Dr. Alexandra Leipold, Projektleiterin, der KAUSA – Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg, stellte kurz ihre Arbeit vor.

Die Koordinierungsstelle hat zum Ziel, mehr Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationshintergrund für die Berufsausbildung zu gewinnen, die Ausbildungsbeteiligung der Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 15-25 Jahren mit Migrationshintergrund zu erhöhen und deren Eltern über die berufliche Ausbildung zu informieren.

Die KAUSA wird von 01.02.2015 bis 31.01.2018 aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

Die KAUSA arbeitet eng mit den Regelinstitutionen der Stadt Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis zusammen und organisiert gemeinsam mit den Kooperationspartnern Veranstaltungen in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis.

Zudem stellt sie Flyer und Broschüren in verschiedenen Sprachen zum Thema Ausbildung zur Verfügung.

 (laden Sie sich hier die Präsentation herunter!)

 

Die speziellen Förderklassen für junge Flüchtlinge stellten anschließend Stephanie Pudenz vom Friedrich-List-Berufskolleg und Günter Schmidt vom Georg Kerschensteiner Berufskolleg in Troisdorf vor.

In den Förderklassen geht es darum, neben den Sprachkenntnissen vor allem auch Vertrauen aufzubauen. Viele Jugendliche kommen aus Krisengebieten und haben z. T. traumatische Erfahrungen. Es wird Hilfe angeboten bei der Erfassung der Schuldokumente aus den Herkunftsländern, die Anerkennung ausländischer Abschlüsse sowie das Angebot allgemeinbildende Abschlüssen nachzuholen. Ziel ist die individuelle Erlangung der Ausbildungs- und Arbeitsfähigkeit sowie die Vorbereitung auf ein Leben in Deutschland. Hierzu werden Bündnisse, Netzwerke und TandempartnerInnen benötigt, die u. a. auch technische Ausstattung zur Verfügung stellen. Die stark ansteigenden SchülerInnenzahlen und die große Heterogenität der Bedürfnisse der jungen Menschen, stellen die Schulen vor neue Herausforderungen. Deshalb sind bedarfsgerechte Fortbildungen für die vorahnden Lehrkräfte wichtig, aber auch zusätzliches Personal sei dringend erforderlich.

(hier gelangen Sie zur Präsentation!)

 

Teresa Schare, Beraterin der der IHK Bonn/Rhein-Sieg, stellte das Förderprogramm der Bundesregierung zur „Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen bei der passgenauen Besetzung von Ausbildenden sowie der Integration von ausländischen Fachkräften“, vor.

Dieses wird gefördert durch den Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union und des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Ausbildungsbetriebe, die geeignete Bewerber/innen suchen, können sich mit der IHK Bonn/Rhein-Sieg in Verbindung setzen. Angeboten wird die konkrete Unterstützung beim Finden des passenden Auszubildenden. Dabei werden verschiedene Dienstleistungen für die Unternehmen angeboten wie z. B. die Erfassung des Unternehmensprofils oder die gemeinsame Erarbeitung eines Azubi-Anforderungsprofils. Die Unternehmen erhalten zudem Unterstützung beim Aufbau einer Willkommenskultur für ausländische (junge) Fachkräfte.

(hier ist die Präsentation der IHK hinterlegt!)

 

„Berufsfelderkundungen in Bonn/Rhein-Sieg: Win-Win-Situationen auf dem Fachkräftemarkt“, hierzu berichte Viktoria Kraus vom Regionalen Bildungsbüro des Rhein-Sieg-Kreises. Die Zielgruppe sind Schüler und Schülerinnen der Klasse 8 aller Schulformen, die durch Praxistage den Arbeitsalltag in Betrieben, Unternehmen, Verwaltungen und Geschäften kennen lernen sollen. Interessierte Unternehmen können sich auf der Seite

www.berufsorientierung-bonn-rhein-sieg.de

registrieren und sich damit aktiv ihre Fachkräfte von Morgen sichern.

 

Im anschließenden - sehr angeregten - Fachaustausch wurden eine ganze Reihe guter Ideen und auch konkrete Vorschläge für die Weiterarbeit am Thema „Integration junger Flüchtlinge“ gesammelt.

Zum Beispiel das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) noch stärker als Einstieg ins Arbeitsleben zu nutzen, da hier der unmittelbare Einstieg für Flüchtlinge sehr gut möglich ist. Gewünscht wurde insgesamt noch eine stärkere Vernetzung zum Thema auf regionaler Ebene und mehr Transparenz zu den vorhandenen Förderangeboten. Jürgen Hindenberg von der IHK Bonn, fasste diese Ergebnisse zum Abschluss zusammen und bedanke sich bei den Frühstücksgästen.